ÜBER MICH

Mein Weg hierher

Karin Gruber

Wer bin ich? Und wie wurde ich, wie ich bin? Fragen, die mich schon seit 25 Jahren beschäftigen. Ich beobachte stetig, wer ich bin und wie ich mich verändere in täglicher Meditation.

Aber mal ganz trocken erzählt, war meine Kindheit nicht immer rosig. Ich lernte sehr früh auf eigenen Beinen zu stehen. Obwohl ich mein Geld bereits mit 14 Jahren mit „Hunde der Nachbarschaft Gassi führen“ verdienen musste, schaffte ich es, die Schule mit Matura abzuschliessen. Ich begann dann gleich als Rechtsanwaltssekretärin zu arbeiten, um meine Substandardwohnung ohne eigenes WC und ohne Warmwasser in eine günstige Eigentumswohnung zu tauschen.

Eine Grüblerin war ich schon immer. Als ich schließlich 28 Jahre alt wurde (Yoga praktizierte ich schon mit 20 Jahren, als ich einen Menschen traf, der mir eine große Stütze war, und mir die Grundpraktiken des Yoga beibrachte), holte mich der „Zu-Fall“ nach Indien. Davon träumte ich schon als kleines Kind, da meine beste Freundin im Kindergarten Inderin war. Das Land, das mich am tiefsten berührte, zeigte mir so viel, dass mein gesamtes Weltbild sich veränderte. Die vielen mystischen Erlebnisse kann und will ich hier nicht detailliert wiedergeben, sie sind mein innerster Schatz, der bis heute nachwirkt. Der Schatz, der mich zu der gemacht hat und immer noch macht, die ich bin.

Es war mir nicht mehr möglich, bei einem Rechtsanwalt zu arbeiten. Nach diesem Indienaufenthalt kündigte ich meinen Job, vermietete meine Wohnung, verkaufte alles, was ich besaß und ging zurück nach Indien. Und dort blieb ich lange. Ich lernte, nein, ich erfuhr Vieles, was ich heute lebe und mit meinen Schülern teile. Mein Leben hatte und hat viele Höhen und Tiefen, und wie alle anderen Menschen auch, „ent“wickle ich mich stetig. Alle 2 bis 3 Jahre ruft mich Indien. Dann muss ich hin, um den nächsten großen Schritt zu tun. Wie auch dieses Jahr. Im Sommer fahre ich an den Ursprung des Yoga, Haridwar und Rishikesh, an den Ausläufern des Himalaya Gebirges, schöpfe tief aus der Quelle, die niemals versiegt, schließe den Krug tief in mir ein, um ihn wohlbehalten zu Euch zu bringen.

Karin